Am 3. September traf sich unser Projektteam bei unserem luxemburgischen Partner im ehemaligen Kloster Cinqfontaines zum zweiten Präsenztreffen.
Die ehemalige Klosteranlage und jetziges Gedenk- und Bildungszentrum blickt auf eine wechselvolle und im Hinblick auf die jüdische Gemeinschaft leider auch sehr unrühmliche Vergangenheit zurück: Zwischen 1941 und 1943 nutzten die nationalsozialistischen Besatzer das Kloster als Internierungsort für rund 300 Jüdinnen und Juden aus Luxemburg, von denen die meisten später deportiert wurden.
Diese unmittelbare Konfrontation mit diesem historischen Erbe führte auch uns noch mal deutlich vor Augen, wie wichtig die Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte und Gegenwart ist und bleibt.
Und so können wir auf einen Tag voll motivierter und intensiver Projektarbeit zurückblicken: Neben vielen organisatorischen Themen wurde eifrig diskutiert, um die 5 Leitthemen unseres Projektes mit Leben zu füllen und insbesondere erste Ideen für interaktive Touren zu sammeln.
Die 5 Leitthemen und auch die erste interaktive Tour werden wir übrigens im Laufe des Oktobers auf unserer Webseite jülig.eu veröffentlichen.




