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Erfolgreicher Auftakt des Projekts „JüLiG – Jüdisches Leben in der Großregion“


Erfolgreicher Auftakt des Projekts „JüLiG – Jüdisches Leben in der Großregion“


Am 20. Mai 2026 fand in der neuen Synagoge Saarbrücken die Auftaktveranstaltung des grenzüberschreitenden Interreg-Projekts „Jüdisches Leben in der Großregion“ (JüLiG) statt. Das Projekt wird im Rahmen des Programms Interreg Großregion 2021–2027 gefördert und verfügt über ein Gesamtvolumen von rund 2,07 Millionen Euro.

Als federführender Partner luden wir Projektpartnerinnen und -partner ein, um gemeinsam den Start des Vorhabens zu feiern und erste Ideen für die kommenden Jahre zu entwickeln. Ziel des Projekts ist es, jüdisches Leben in der Großregion sichtbarer zu machen sowie Bildungsarbeit und Erinnerungskultur nachhaltig zu stärken.

Staatssekretärin Jessica Heide betonte in ihrem Grußwort: „Das Projekt kommt zur richtigen Zeit, denn Antisemitismus zeigt sich heute sehr offen, codiert, digital, auf der Straße, in Schulen aber auch in Alltagsgesprächen und es zeigt sich auch in einer neuen Hemmungslosigkeit.“

Besonders bereichert wurde die Veranstaltung durch die musikalischen Beiträge von Helmut Eisel und Nino Deda, die für bewegende und verbindende Momente sorgten. Eine Führung durch die Synagoge mit Benjamin Chait brachte den Teilnehmenden zudem jüdisches Leben, Traditionen und Geschichte auf eindrucksvolle Weise näher.

Im anschließenden Workshop entstanden zahlreiche Ideen für die zukünftige Projektarbeit. Vorgeschlagen wurden unter anderem interaktive Touren durch jüdische Stadtteile, virtuelle Rundgänge durch Synagogen und multimediale Entdeckertouren in Deutschland, Belgien, Frankreich und Luxemburg. Ergänzend entstehen eLearning-Kurse und Lehrerhandreichungen für Schulen, Hochschulen und die Erwachsenenbildung. Die Ergebnisse fließen nun in die Entwicklung der Plattform und der zweisprachigen JüLiG-App ein.

Mit diesem gelungenen Auftakt in Saarbrücken ist der Grundstein für eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit gelegt, die jüdisches Leben in der Großregion sichtbar macht, den interkulturellen Dialog stärkt und nachhaltige Impulse für Bildung und Erinnerungskultur setzt.

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