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Innovativer Blick aufs Bauwerk – EUROKEY erforscht die Visualisierung digital erfasster Bauwerke


Innovativer Blick aufs Bauwerk – EUROKEY erforscht die Visualisierung digital erfasster Bauwerke

Visualisierung ist ein technologisches Trendthema: Viele Spiele finden bereits in der „Virtual Reality“ statt, also einer computergenerierten Ansicht der Welt. Spätestens mit dem Spiel Pokémon Go ist die „Augmented Reality“ in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Bei der Augmented Reality wird die reale Welt durch computergenerierte Elemente angereichert. Diese „erweiterte Realität“ kann z.B. auf einer Smartphone-App oder einer Datenbrille angezeigt werden. Wichtig dabei ist, dass der Nutzer gleichzeitig auch die reale Welt wahrnehmen kann.

Bei aller Spielebegeisterung wird jedoch häufig der große wirtschaftliche Nutzen übersehen, den diese Technologie, insbesondere in Zusammenhang mit Industrie 4.0, mit sich bringt.

In dem innovativen Forschungsprojekt HoloBIM wird EUROKEY in den nächsten Monaten den Einsatz von Augmented Reality Szenarien vor diesem Hintergrund erforschen.

Im Fokus steht der anwendungsbezogene Einsatz bei der Planung, dem Bau und der Sanierung und Renovierung von Gebäuden: Bauleiter, die sich vor Ort relevante Informationen über die Beschaffenheit eines Bauteiles ins Blickfeld rufen, oder Handwerker, die sich vor Durchführung eines Mauerdurchbruchs über in der Wand liegenden Leitungen und Kabelführungen informieren wollen – sie alle könnten von der neuen Technologie profitieren.

Hinzu kommt, dass gerade im Baubereich die digitale Erfassung und Bearbeitung von Gebäudedaten in den letzten Jahren massiv forciert wird. Relevante Gebäudedaten werden digital modelliert, kombiniert und erfasst, so dass das Gebäude am Ende als virtuelles Modell visualisiert werden kann.

Das Forschungsprojekt HoloBIM beschäftigt sich in den nächsten Monaten mit der Frage, wie diese Daten aufbereitet und über am Markt erhältlicher Hardware dargestellt werden können. Im Blickfeld steht dabei die Microsoft Hololens, aber auch ein möglicher Einsatz von Google Glasses oder einer Smartphone- App wird berücksichtigt werden.

Das Projekt baut auf Vorarbeiten auf, die z.T. in dem Forschungsprojekt vitruv21 zwischen der htw saar und dem DFKI entstanden sind, und will insbesondere die Frage beantworten, ob und in wie weit relevanten Szenarien mit vertretbaren Aufwand und Kosten umsetzbar sind.

Im Falle des Projekterfolges ist die Übertragbarkeit der technologischen Lösung auf anderer Lebens- und Arbeitsbereiche geplant.

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